Blue Zones: Was können wir von ihnen lernen?

Langlebig, gesund und erfüllt: Das ist das Leben in den Blue Zones. Diese besonderen Regionen auf der Welt faszinieren Forschende und Gesundheitsexpert*innen seit Jahren. Doch was steckt dahinter?

Lon­ge­vi­ty – ge­sund alt wer­den

Um das Phä­no­men der Blue Zo­nes zu ver­ste­hen, müs­sen wir zu­erst über Lon­ge­vi­ty re­den. Lon­ge­vi­ty (zu Deutsch Lang­le­big­keit) be­deu­tet, dass Men­schen län­ger le­ben als die durch­schnitt­li­che Le­bens­er­war­tung. Doch da­bei geht es nicht nur um das lan­ge Le­ben. Es steht für eine sehr gute Le­bens­qua­li­tät bis ins sehr hohe Al­ter – kör­per­lich wie geis­tig. Zwar spie­len ge­ne­ti­sche Vor­aus­set­zun­gen eine ge­wis­se Rol­le, doch der Le­bens­stil hat den weit­aus grös­se­ren Ein­fluss.

Al­ter ist nicht gleich Al­ter

Es wird un­ter­schie­den zwi­schen zwei For­men des Al­ters: dem chro­no­lo­gi­schen und dem bio­lo­gi­schen Al­ter. Das chro­no­lo­gi­sche Al­ter be­schreibt die An­zahl Jah­re, die seit der Ge­burt ver­gan­gen sind. Das bio­lo­gi­sche Al­ter hin­ge­gen spie­gelt den Zu­stand un­se­rer Ge­sund­heit und Vi­ta­li­tät wi­der. Durch das ei­ge­ne Han­deln kann also an der Uhr ge­dreht und das Le­ben ver­län­gert wer­den.

Für ein lan­ges Le­ben

  • Soziale Kontakte: Menschen, die ihre sozialen Kontakte pflegen, sind zufriedener.

  • Bewegung: Wer sich regelmässig bewegt, ist glücklicher und gesünder.

  • Lebenssinn: Arbeit oder Freizeitbeschäftigungen, die einen erfüllen, tragen zum mentalen Wohlbefinden bei.

  • Stressreduktion: Stress hat gesundheitsschädigende Auswirkungen.

  • Gesunde Ernährung: Eine nährstoffreiche Ernährungsweise senkt das Risiko für altersbedingte Krankheiten.

  • Genussmittel: Den Konsum von Zigaretten und Alkohol einschränken.

  • Schlaf: Sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Blue Zo­nes – ge­leb­te Lon­ge­vi­ty

Der Be­griff Blue Zo­nes wur­de vom For­scher Dan Buett­ner ge­prägt. Er be­zeich­net da­mit fünf Re­gio­nen der Welt, in de­nen über­durch­schnitt­lich vie­le Men­schen über 90 oder so­gar 100 Jah­re alt wer­den – und das bei er­staun­lich gu­ter Ge­sund­heit. Was sie ver­bin­det: Die Men­schen dort es­sen vie­le fri­sche Pro­duk­te und be­vor­zu­gen pflan­zen­ba­sier­te Kost so­wie na­tür­li­che Pro­te­in­quel­len. Dazu kom­men Be­we­gung im All­tag, star­ke Ge­mein­schaf­ten und ein kla­res Ziel im Le­ben.

Er­näh­rung als Teil der Lon­ge­vi­ty

Ein zen­tra­les Ele­ment, das sich in al­len Blue Zo­nes zeigt, ist die aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung. Fri­sches Obst und Ge­mü­se, Voll­korn­pro­duk­te, un­ge­sät­tig­te Fet­te, be­wuss­ter Kon­sum von Fleisch, Ver­mei­den von ver­ar­bei­te­ten Le­bens­mit­teln und ein re­du­zier­ter Zu­cker­kon­sum sind Schlüs­sel­ele­men­te ei­ner ge­sun­den Er­näh­rung. Der Fo­kus liegt auf Nah­rungs­mit­teln, die Ent­zün­dun­gen re­du­zie­ren, die Herz­ge­sund­heit för­dern so­wie die Zell­ge­sund­heit un­ter­stüt­zen.

Con­ve­ni­ence neu ge­dacht

In un­se­rem heu­ti­gen All­tag ist aber auch der Wunsch nach schnel­len, prak­ti­schen Lö­sun­gen im Spei­se­plan all­ge­gen­wär­tig. Doch wie las­sen sich Con­ve­ni­ence-Pro­duk­te mit den Grund­sät­zen der Er­näh­rung in den Blue Zo­nes in Ein­klang brin­gen? Wenn das Con­ve­ni­ence-An­ge­bot nach den rich­ti­gen Prin­zi­pi­en ent­wi­ckelt wird – so, wie wir es auch bei ORI­OR an­stre­ben:

  • Weniger ist mehr: natürliche Zutaten, weniger Zusatzstoffe

  • Pflanzenbasierte Proteinquellen: etwa aus Hülsenfrüchten, Tofu oder Tempeh

  • Sorgfältig ausgewählte Zutaten: regional, saisonal und schonend verarbeitet

  • Rezepturen, die gut tun: sättigend, leicht verdaulich, energieliefernd

So wird ge­sun­de Lon­ge­vi­ty auch im hek­ti­schen All­tag mög­lich, ohne auf Ge­nuss und Qua­li­tät zu ver­zich­ten.