Ursprung von ORIOR
Geschichte
Unsere Zeitreise
Die Geschichte von ORIOR reicht bis ins Jahr 1852 zurück. Was einst als Unternehmen der Tabakindustrie begann, hat sich zu einer international tätigen Schweizer Food- und Beverage-Gruppe entwickelt. Geprägt von unternehmerischem Weitblick, strategischen Veränderungen und gezielten Akquisitionen verbindet ORIOR heute traditionelle Handwerkskunst mit Innovationskraft.
1852-1991
Louis Ormond gründet in Vevey eine Tabakfabrik und wird mit Zigarren bekannt. 1903 folgt Louis Rinsoz mit einer Zigarettenfabrik und den Meccarillos. 1930 entsteht durch Fusion Rinsoz & Ormond SA, die zu den führenden Schweizer Zigarettenproduzenten zählt. Parallel erfolgt die Diversifikation in gastronomische Produkte sowie Beteiligungen an Regina Culinaire und der Fredag Gruppe. 1992 erfolgt der Entscheid zum Ausstieg aus dem Tabakgeschäft.
1992-1993
Umbenennung zu ORIOR Holding SA und Fokus auf Lebensmittel. Beteiligung an Rapelli und Akquisition von Trinca.
1996
Beteiligungen an Le Patron, Pastinella und Catering. Mit Traiteur Seiler kommt eine Traditionsmarke hinzu.
1997
Gründung Fresico in China und Bündelung der Logistik in Langenthal mit Lineafresca Logistic AG.
1998-2002
Neubau Rapelli in Stabio und klare Führungsstruktur mit fünf Pfeilern. Bis 2000 vollständige Integration, danach Modernisierung der Werke.
2004-2005
Reduktion des China-Engagements. Lancierung der Initiative «Hungry Eyes» mit Fokus auf Food Service, Export und Akquisitionen.
2006
Der langjährige Hauptaktionär Pargesa Holding SA verkauft sein Aktienpaket an das Management und an Capvis Equity Partners AG.
2008-2009
Übernahme von Albert Spiess ergänzt das Portfolio. 2009 wird Spiess Europe zur Exportplattform für Deutschland und Frankreich.
2010
ORIOR an die Börse und ist im Hauptsegment der SIX Swiss Exchange kotiert.
2011
Übernahmen von Salumeria Keller (TI) und Bernatur stärken Charcuterie- und Tofu-Kompetenz.
2012
Übernahme von Möfag, Hersteller regionaler Fleischspezialitäten mit starker Verankerung in der Ostschweiz.
2013
Nach zweijähriger Entwicklungszeit ist es ORIOR gelungen, mit gluten- und laktosefreier Frisch-Pasta eine Weltneuheit zu lancieren.
2014
Verkauf von Lineafresca, Fokus auf Frisch-Convenience und Fleischveredelung. Übernahme der Noppa AG stärkt die vegetarische Kompetenz.
2015
Mit «ORIOR 2020» definiert das Management die Basis für nachhaltiges Wachstum – mit Fokus auf Innovation, Marken, Effizienz und Verantwortung.
2016
ORIOR übernimmt die belgische Culinor Food Group und stärkt ihre Position im Premium-Frisch-Convenience-Markt in Europa.
2017
ORIOR feiert ihr 25-jähriges Jubiläum und würdigt die einzigartige Geschichte mit Empfängen in den Kompetenzzentren, einem grossen Jubiläumsevent und weiteren festlichen Aktivitäten.
2018
Mit der Übernahme der Thurella AG stärkt ORIOR den Bio-Getränkemarkt. Zudem erfolgt der Einstieg in die Verkehrsgastronomie durch Beteiligung an Casualfood.
2019
ORIOR erhöht die Beteiligung an Casualfood auf 70 % und stärkt damit ihre Position im wachsenden To-Go-Food-Service-Markt.
2020
Corona prägt ORIOR: Schutzmassnahmen, Wachstum im Detailhandel, Einbruch im Food Service. Mit der Strategie 2025 wird die Ausrichtung definiert. Zudem geht der erste eigene Online-Shop (Albert Spiess) live.
2021
ORIOR erzielt trotz Corona das beste operative Ergebnis der Geschichte. Das Klimaziel 2025 (Wasserstrom Schweiz) wird vorzeitig erreicht. Gleichzeitig erfolgt der Ausbau der Kapazitäten für vegi/vegane Produkte.
2022
30 Jahre ORIOR werden mit einem Food Festival gefeiert. ORIOR Schweiz startet klimaneutral mit Ziel Netto-Null 2050. Zudem unterzeichnet das Unternehmen eine Food-Waste-Vereinbarung und erreicht Platz 1 im Corporate Governance Rating.
2023
Trotz Herausforderungen wächst ORIOR, getragen von internationalen Gesellschaften. Remo Brunschwiler wird VR-Präsident. ORIOR tritt der Science Based Targets Initiative (SBTi) bei und bekennt sich zu Klimazielen.
2024
ORIOR spürt das anspruchsvolle Marktumfeld, setzt aber mit Innovationen – besonders im Bio-Sortiment – Akzente. Gesa feiert 40 Jahre. Neue Büros nahe Zürich HB werden bezogen. Zum Jahresende wird die Nachhaltigkeitsstrategie 2025–2030 lanciert.
2025
An der Generalversammlung übernimmt Monika Friedli-Walser das VR-Präsidium und wirkt als Delegierte/Interims-CEO. ORIOR startet ein Massnahmenpaket zur Vereinfachung und Schuldenreduktion. Teil davon ist die Reorganisation der Albert Spiess AG mit teilweiser Produktionsverlagerung zu Rapelli. Rund 90 Stellen sind betroffen, um Marke und Kernsortiment zu sichern.
2026
ORIOR übernimmt den italienischen Pastahersteller Pastificio Gaetarelli, um das Premium‑Frischpasta‑Segment zu stärken.