Nachhaltigkeitsstrategie

Umweltverantwortung

Wir sind uns unseres ökologischen Fussabdrucks bewusst und setzen uns im Rahmen der ORIOR Nachhaltigkeitsstrategie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen ein. Dabei stehen Klimawandel und Energie, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft, Wasser sowie Biodiversität und Ökosysteme im Fokus.

Klimawandel und Energie

Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft

Wasser

Biodiversität & Ökosysteme

Science Based Targets initiative

Umweltverantwortung

Klimawandel und Energie

Laut dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) verursacht die Nahrungsmittelproduktion rund 30 % der globalen Treibhausgasemissionen, insbesondere durch Landwirtschaft, Nutztierhaltung und Ackerbau. Auch Verarbeitung, Herstellungsprozesse und Kühlketten tragen dazu bei. ORIOR ist sich dieser Verantwortung bewusst und arbeitet daran, den CO₂-Fussabdruck entlang der Wertschöpfungskette zu reduzieren und den Energieverbrauch zu senken. Dafür setzen wir wissenschaftsbasierte Klimaziele um.

 

Unsere Ambition 2030

Wir senken unsere Treibhausgasemissionen gemäss dem Science Based Targets-Absenkpfad bis 2030 (weitere Informationen unter ORIOR und die Science Based Targets Initiative.)

Wir senken die absoluten Treibhausgasemissionen der Scopes 1 und 2 bis 2035 um 63% gegenüber 2022.

Wir senken die Scope-3-Emissionen aus relevanten Energie- und Industrieprozessen (non-FLAG) bis 2035 um 63% gegenüber 2022.

Wir senken die absoluten FLAG-Emissionen (Forest, Land and Agriculture) bis 2035 um 45.5 % gegenüber 2022.

Wir senken unsere Energieintensität um 10 %.

So handeln wir

ORIOR Klimafonds

Seit 2025 schafft ein ORIOR Klimafonds zusätzliche Anreize zur CO₂-Reduktion in den Kompetenzzentren und finanziert entsprechende Projekte gruppenweit. Gelder können für nachweislich wirksame, langfristige CO₂-Reduktionsmassnahmen beantragt werden. Der Fonds speist sich aus jährlichen, emissionsbasierten Beiträgen der Geschäftseinheiten nach dem Verursacherprinzip. Zur stetigen Steigerung des Anreizes wird der CO₂-Preis jährlich erhöht.

Umweltverantwortung

Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft

Weltweit geht rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren – mit Folgen für Umwelt, Klima und Effizienz. ORIOR arbeitet kontinuierlich daran, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Auch nicht lebensmittelbezogene Abfälle belasten Umwelt und Ressourcen. Deshalb setzen wir auf Abfallminimierung und Recycling. Verpackungen verlängern die Haltbarkeit, erhöhen jedoch den Ressourcenverbrauch – hier streben wir eine ausgewogene Optimierung an, um Ver­pa­ckun­gen zu op­ti­mie­ren und gleich­zei­tig den Schutz der Lebensmittel si­cher­zu­stel­len.

Unsere Ambition 2030

Wir erhöhen den Anteil der Gesamt-Abfallmenge, die wiederverwendet, wiederverwertet oder rezykliert werden kann, um 10 %.

Wir reduzieren unsere Food Waste Intensität um 25 %.

Wir steigern den Rezyklatanteil in Produktverpackungen für selbst hergestellte Produkte.

So handeln wir

Food Saving

Seit Jahren optimieren wir Prozesse und Logistik, um Abfallmengen bereits in der Herstellung zu reduzieren. Einwandfreie Halb- und Fertigprodukte, die nicht mehr regulär verkauft werden können, geben wir z.B. an Partnerorganisationen wie Tischlein deck dich ab. Auch bei neuen Maschinen berücksichtigen wir Food Waste als wichtiges Kriterium.

Umweltverantwortung

Wasser

Wasser ist in der Lebensmittelbranche zentral. Die Landwirtschaft beansprucht fast 70 % des weltweiten Süsswasserverbrauchs, weshalb ORIOR bei der Rohstoffbeschaffung auf nachhaltigen Anbau achtet. Auch in der Produktion werden grosse Mengen benötigt, etwa für Reinigung und Prozesse. ORIOR minimiert Auswirkungen, indem der Wasserverbrauch optimiert und das Abwassermanagement laufend verbessert wird.

Unsere Ambition 2030

Wir reduzieren unsere Wasserintensität um 20 %.

So handeln wir

Wasser sparen

Durch die Optimierung unserer Maschinen und Produktionsprozesse soll der Wasserverbrauch reduziert werden. Mitarbeitende werden in Schulungen für einen sparsamen Umgang sensibilisiert. Auch Produkte und Herstellungsprozesse beeinflussen den Verbrauch und werden in strategischen Entscheidungen berücksichtigt.

Umweltverantwortung

Biodiversität & Ökosysteme

Weltweit ist die Biodiversität durch intensive Landwirtschaft wie Abholzung, Monokulturen und Pestizideinsatz gefährdet. ORIOR ist sich der Verantwortung bewusst, negative Auswirkungen in der Wertschöpfungskette, insbesondere in der Rohstoffproduktion, zu minimieren. Daher fördern wir nachhaltige Anbaumethoden entlang der Lieferketten und engagieren uns aktiv für den Schutz der Biodiversität und den Erhalt von Ökosystemen.

Unsere Ambition 2030

Wir steigern den Einkauf von prioritären Rohstoffen mit Labels, die zum Erhalt oder zur Förderung der Biodiversität beitragen. 

Umweltverantwortung

Science Based Targets initiative

Der Klimawandel erfordert rasches und konsequentes Handeln. Mit der Verpflichtung zur Science Based Targets initiative (SBTi) stellt ORIOR sicher, dass ihre Ziele im Ein­klang mit den neu­es­ten wis­sen­schaft­li­chen Er­kennt­nis­sen stehen.  

Die SBTi unterstützt Unternehmen dabei, Emissionsziele im Einklang mit dem 1.5-°C-Ziel des Pariser Abkommens und Netto-Null bis 2050 festzulegen. ORIOR verpflichtet sich, kurz- und langfristige Reduktionsziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette umzusetzen, basierend auf dem Jahr 2022.

Unsere Ziele im Überblick

Scope

Kurzfristige Ziele (bis 2035)

Langfristige Ziele (bis 2050)

Scope 1 und 2

–63.0%

(4.8% p.a.)

–90.0%

Scope 3 FLAG

–45.5%

(3.5% p.a.)

–72.0%

Scope 3 non-Flag

–63.0%

(4.8% p.a.)

–90.0%

Ergänzend verpflichtet sich ORIOR zu entwaldungsfreien Lieferketten und stellt sicher, dass relevante Rohstoffe nicht von Flächen stammen, die nach dem 31. Dezember 2020 entwaldet wurden.

Validierung durch SBTi

Die kurz- und langfristigen Emissionsreduktionsziele von ORIOR wurden im Sommer 2025 von der Science Based Targets initiative validiert und im September 2025 offiziell genehmigt. Damit bestätigt SBTi, dass die Ziele von ORIOR mit dem 1.5-Grad-Pfad sowie dem Net-Zero Standard der
Science Based Targets initiative im Einklang stehen.